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IARU-Region-I-SSB-Fieldday 2009

8. September 2009

Wir haben es also getan: am 5./6. September 2009 nahmen wir am diesjährigen Fieldday teil.

An diesem Tag laufen hunderte (tausende?) Funkamateurgruppen, die genau so fanatisch sind wie wir, auf Äcker und Berge, bauen dort Antennen, Zelte, Stromaggregate auf und versuchen binnen 24 Stunden möglichst viele Verbindungen herzustellen. In diesem Fall in Sprache und auf Kurzwelle.

Der Samstag fing schon gut an für mich. Von meiner Erkältung noch stark gebeutelt, war meine Stimme (und damit meine Stimmung) Samstagmorgen auf dem Tiefpunkt. Ich habe kaum noch einen Ton rausbekommen. Ein Fieldday ist eine anstrengende Sache, die selbst dann noch schlaucht, wenn man kerngesund ist. Das passte mir also alles nicht sehr gut in den Kram. Egal, ich kann immer noch meine guten Ohren ins Team einbringen, um ganz leise Stationen zu hören und diese dann loggen… Dass ich durch das ganze Chaos dann auch noch die Feuerwehrmarmelade vergessen habe, tut mir unendlich leid!!

Wir haben uns also um 9.30 Uhr in Wilsche auf dem Platz der Plätze getroffen: http://maps.google.com/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=+wilsche&ie=UTF8&ll=52.515385,10.468147&spn=0.00271,0.008245&t=h&z=18 , auf dem hellen Fleck.

Dort wurden ein Beam und zwei Inverted-V-Antennen auf einem Hubsteiger aufgebaut. Diesen hatten wir zwischen etwa 10 und 18 Metern im Einsatz, je nach Windstärke. Denn von einer Sache hatten wir jede Menge: Wetter! Zwischen strahlendem Sonnenschein und leichtem Sturm gemischt mit starkem Regen war alles dabei.

Desweiteren wurde DL2ABMs Lautsprecherkabel-Dipol für die Bänder ab 80 m sowie eine Drachenantenne aufgebaut. Drachen? Richtig! 80 % aller QSOs  kamen wohl durch unsere halb-horizontal-halb-vertikal aufgebaute Antenne mit Aufhängepunkt in etwa 60 m Höhe zustande. Realisiert wurde das mit einem Schlittendrachen, auch „Luftanker“ genannt, der sogar bis in die späten Abendstunden seine Last getragen hat. Zwischendurch kam er vielleicht 5 mal runter, was sich im QSO als „Sorry, wird gerade etwas schlechter, weil der Drachen runtergefallen ist“ auswirkte. Die Feldstärken gegenüber den anderen Antennen waren durchweg sehr viel besser. Lediglich das Prasseln war sehr nervig, was wir auf die nicht genügend abgeführte statische Aufladung zurückführen. Streng genommen waren wir also mit DF0GIF/p/KITE unterwegs.

A propos DF0GIF. Dieses Rufzeichen haben wir hoffentlich zum letzten Mal verwendet. Das sorgte definitiv für die meisten Missverständnisse, und so einige Teilnehmer haben nach geraumer Zeit lieber auf ein QSO mit uns und die Punkte verzichtet – verständlich! Für nächstes Jahr ist die Beantragung eines Contestcalls bei der Bundesnetzagentur angedacht – kann mir jemand dazu einen Tipp geben?

Allen Beteiligten hat es aber Spaß gemacht, und die Frage nach der Teilnahme im nächsten Jahr musste gar nicht gestellt werden, sondern es wurden schon konkrete Pläne und Verbesserungsvorschläge diskutiert.

Vielleicht können wir unseren persönlichen All-Times-Rekord von 399 QSOs in diesem Jahr ja noch weiter steigern.

Operator-Zelt und Hubsteiger 24 m mit Yagi on top

Operator-Zelt und Hubsteiger 24 m mit Yagi on top

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