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SOTA in der Asse, DM/NS-166 (Remlinger Herse)

27. April 2014

Am gestrigen Samstag traf ich mich nach ausgiebiger Vorbereitung mit Peter, DL4ABB, auf einem Parkplatz an der Asse, um den Aufstieg zu DM/NS-166 zu wagen.

Na ja, „Aufstieg“.. Bei anderen Summits kann man das wirklich so nennen, aber das hier ist fast ein Drive-In!

Umso besser, da kann man sich viel mehr auf den Funkbetrieb konzentrieren.

Dass man zu zweit immer besser dran ist als alleine, konnten wir gestern auch feststellen. Alleine beim Aufbau kann man sich sehr gut aushelfen. Und wenn dann der Wunschbaum nicht zum Wunschsitzplatz passt, kann man sich auch mal mit einem Antennenkabel aushelfen.

Wir saßen nur wenige Meter in Rufweite auseinander, so dass an einen gleichzeitigen Betrieb auf einem Band nicht zu denken war, was einige Tests auch bestätigten.

Also habe ich Erst-SOTA-Aktivierer Peter den Vortritt auf das Pile-Up-Band 40 m gelassen. Und wirklich: er hat fast 3 Seiten seines Logs vollgeschrieben. So muss das, sehr schön!

Ich habe mich um alle anderen Bänder gekümmert. Dafür hatte ich ja den Steckdipol gebaut. Und tatsächlich… Technisch gesehen spielte er auf den angestrebten Frequenzen 1a. Auch der Bandwechsel war schicker als mit verschiedenen Monobanddipolen. So war es ja geplant. ABER das Einholen des Mastes, Umstecken und Wiederaufbauen stellt man sich in seiner Phantasie deutlich reibungsloser vor als es ist, solange man Bäume für die Befestigung des Mastes benutzt. Natürlich waren jeweils Äste im Weg, und der Antennendraht musste das eine oder andere Mal überredet werden, herunterzukommen.

Das Resultat war eher durchwachsen. Ich habe 20, 30, 12, 10 und 20 m versucht. Auf 12 und 10 m kamen keine QSOs zustande. Dort ist man trotz brauchbarer Antenne mit 5 wtts eine Small Pistol. Aber beim Testen hatte doch auf Anhieb DX geklappt mit 5 wtts? Nun ja, manchmal sind eben condx und manchmal.. 🙂

Insgesamt kamen nur 19 QSOs mit 15 DXCCs ins Log, teilweise ging sogar SSB auf 20 besser als CW, je nachdem, wann was wo los ist.

Auf jeden Fall war es ein nettes Erlebnis auch einmal die anderen Bänder abzugrasen und vor allem den Steckdipol auszuprobieren.

Dieser hat sogar merkbar die prognostizierte leichte Richtwirkung. Das muss allerdings nicht immer zum Vorteil der Operation sein: gleich nachdem ich von Abstrahlrichtung Nord-Süd auf Ost-West umgestellt habe, kam 7P auf das Band und war mit S8 sehr gut zu hören. Leider war die Richtung nun völlig falsch, und bevor ich ihn wieder hätte umbauen können, brach auch schon das Pile-Up über ihn herein.

Auf jeden Fall eine schöne Aktivierung, die ich mir schon länger ausgeschaut hatte, und man kann ja auch immer was draus lernen.

Beispielsweise, dass da oben durchaus Platz für den Folding Hex Beam wäre, und dass man den Beam mitsamt NVA-Mast durchaus zu zweit da oben hinbekäme.. Hmmmmmm… 😉

Link zu Peters Bericht: http://isetal-forum.de/viewtopic.php?f=73&t=2103

 

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