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14. Minimal Art Session, MAS 2014

30. Mai 2014

Am gestrigen „Herrentag“ starteten Peter, DL4ABB,und ich die seit einer Woche geplante Aktivierung, die in seinem Bericht auch gut dokumentiert wurde.

Na ja, „geplant“.. Eigentlich ist an diesem Projekt so ziemlich alles schief gegangen, was manch einer vielleicht unter den Teppich kehren würde. Ich fand es aber streckenweise amüsant und lehrreich, daher hier der Bericht –  vielleicht hilft er ja, Frust zu vermeiden.

Nachdem der neu gelötete Prototyp auf 80 m lief, baute ich schon einmal die Spule für das 40-m-Filter ein, da ich hoffte, dass der Quarz für 7030 kHz noch bis Mittwoch eintreffen würde. Knapp wurde es, aber er kam noch rechtzeitig, Box 73 sei Dank!

Die Umstellung auf 7 MHz war jetzt nur noch ein Klacks.

Aber wie kriege ich das sinnvoll in das Gehäuse? Immerhin sollte auch die Stromversorgung mit rein.

Ein Ort für die Kopfhörerbuchse war schnell gefunden. Sieht das edel aus!

Also schnell angelötet und Kopfhörer rein.. Nichts! Ging doch eben noch!? Nach Überprüfen aller Bauteile, denen ich mittlerweile schon Kosenamen gegeben hatte, musste ich feststellen, dass ich lediglich einen Draht falsch an der Buchse angelötet hatte.

Als Nächstes war der 9-V-Block dran. Sobald dieser ganz drin war, kam aus dem Kopfhörer.. NICHTS mehr! Natürlich hatte dieser eine Lasche in der Buchse verbogen. Integrierte Stromversorgung konnte ich also vergessen. Verdammt!

Egal  einen Tag vor dem Start muss ich nicht alles erreichen, zumal auch noch Arbeit anstand.

Also schnell die Platine mit Heißkleber satt befestigt und das Gehäuse zu. Wenn es denn ginge. Anderthalb Millimeter waren zu viel dran, und der Heißkleber wurde seinem Namen gerecht. Abschleifen unmöglich. Also brutal und unter großem Krafteinsatz die Platine wieder raus.

Diese wurde jetzt nur mit wenig Heißkleber wieder angepunktet.

Eigentlich war ich jetzt fertig.

Okay, so fängt das dicke Ende immer an. Und so war es auch.

Ich konnte den Drehko durch den Boden erkennen. Zwar hatte ich das Projekt „QSY“ aus Zeitgründen schon begraben, aber wenn man schon so kurz vor dem Ziel ist.. Also kurzerhand den Bohrer rausgeholt und.. Aber halt! So etwas spannt man doch vorher in die Standbohrmaschine ein.. Allerdings nicht, wenn man eine ruhige Hand hat..

Hatte ich aber nicht. Dafür habe ich mit gutem Augenmaß den Drehko getroffen. Mehr als das sogar. Ich habe ihn sehr sorgfältig ausgebohrt. Der Status war also wieder wie vorher: kein QSY! Und der Feiertag stand vor der Tür, wo sollte ich Ersatz beziehen?

Ich war nun auf 7041 kHz. Nicht gut. Zum Glück fand sich ein Fest-C mit 100 pF, der mich auf vorteilhafte 7029,5 kHz brachte. Zum Test-QSO war keine Zeit mehr.

Am nächsten Tag war die Antenne schnell aufgebaut und ein CQ-Ruf abgesetzt. Das RBN hat bestätigt. Prima!

Entspannt rief ich pünktlich CQ. Zehn Minuten. Zwanzig. Eine Stunde ohne QSO. Rekord! Zwar wusste ich, dass ich nicht ganz transceive war, aber wo höre ich genau? Peter hatte einen anderen Verdacht, wir maßen die Leistung. Hmmmm, wenn Vollausschlag 1 Watt bedeutet, sind das vielleicht 20 mW. Also alles auf eine Karte und den 2N8633 eingebaut. Zwischen Tür und Angel.

Der brachte aber auch nicht mehr.

Von Michael, DF2OK, erfuhr ich, dass ich gut zu hören war und von vielen angerufen wurde. Meine QRG wusste er auch nicht, aber DL5XJ entsprach in etwa meiner QRG. Dieser war die lauteste Station, die ich kopieren konnte.

Leider wusste ich dadurch meinen Offset immer noch nicht. Das RBN funktionierte nämlich nicht mehr.

Nach 2 QSOs mit dem sehr geduldigen DF2OK einmal mit dem Pixie 2 und einmal mit dem Rockmite von Peter ließ ich MAS MAS sein und schnallte meinen FT817 an, um nicht mit leeren Händen bzw leerem Log nach Hause zu kommen.

Michael kam mit etwa S2 zwischen sehr lautem BCI und anderen MAS-Teilnehmern rein, starkes Fading verhinderte den Klönschnack. Dies entspricht Berichten anderer Pixie-2-User, die ebenfalls in der Nähe eines starken Senders QRV waren. Das wäre mein zweitwichtigster Verbesserungsvorschlag für eine Modifikation.

Insgesamt sehr frustrierend, aber natürlich laufen die Vorbereitungen für die nächste MAS bereits, und wir haben beide viel Spaß neben dem Test gehabt.

Außerdem haben wir ganz nebenbei Michael animiert, ebenfalls daran teilzunehmen. Also echtes Win-Win.. 🙂

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