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CW Keyer K16 by K1EL

29. Juni 2014

Schon etwas länger suchte ich nach einem flexiblen Keyer, der möglichst viele Features mit möglichst geringen Mitteln realisiert.

Nach einigen Recherchen landete ich über beispielsweise den auf einem Arduino basierenden nanoKeyer beim K16 von K1EL:

http://k1el.tripod.com/K16.html

Fasziniert hat mich daran, dass derjenige, der den PIC programmiert hat, wirklich das Letzte aus dem Baustein geholt hat. Das Ding hat alle Features, die ich benötige aber fast nur sinnvolle Features, also nichts zu viel und nichts zu wenig.

Ich habe die Version K16-BAT bestellt, die ich also an der Heimstation als auch bei /p-Betrieb benutzen kann. Dass ich bislang keine CQ-Schleife dabei hatte, hat mich wirklich genervt, aber entsprechende Geräte waren entweder groß und schwer oder teuer, was nicht gerade für’s Mitnehmen spricht, oder beides.

Dass kein Gehäuse dabei ist, störte mich nicht – ein entsprechendes ist bereits bei reichelt geordert.

Einzig die Lieferung war eine echte Odyssee:

Date Time Location Status
June 27, 2014 6:50 am Customs clearance processing complete
June 26, 2014 4:15 pm Processed Through Sort Facility
June 26, 2014 4:15 pm Customs Clearance
June 24, 2014 4:12 pm ISC NEW YORK NY(USPS), Processed Through Sort Facility
June 24, 2014 12:30 pm JAMAICA, NY 11430 Processed through USPS Sort Facility
June 24, 2014 12:30 pm ISC NEW YORK NY(USPS), Arrived at Sort Facility
June 20, 2014 3:58 am NASHUA, NH 03063 Depart USPS Sort Facility
June 19, 2014 11:50 pm NASHUA, NH 03063 Processed through USPS Sort Facility
June 19, 2014 Electronic Shipping Info Received
June 19, 2014 5:27 pm WEARE, NH 03281 Accepted at USPS Origin Sort Facility

Am frühen Samstagabend dann das erlösende Klingeln der Postbotin: nach über einer Woche des Umherirrens irgendwo an der US-Ostküste tauchte es plötzlich am anderen Ende des Wurmloches auf – phew, ein Glück!

Zu meckern gibt es an der Platine gar nichts – alles ist durchdacht und optimal layoutet. Zusammengelötet war alles schnell.

Bis auf zwei Bauteile: C3 und R7 fehlten, R2 war doppelt vorhanden. Das hinterlässt natürlich einen kleinen Beigeschmack.

Dank des hervorragenden E-Mail-Service bei HamCrafters wurden meine Fragen danach jedoch innerhalb von Minuten beantwortet, und ich konnte die Bauteile durch ähnliche Werte ersetzen, ohne dass sich das auf die Funktion auswirkte, wie mir versichert wurde.

Gleich nach dem Zusammenbau und dem Einstecken der Knopfzellen war ein „.-.“ zu vernehmen, ein R wie „roger“, auch auch die anderen „Tasten“ funktionierten nach probeweiser Überbrückung der Kontakte. Das lässt hoffen!

 

K16

 

Mittlerweile ist auch das Gehäuse eingetroffen – auf reichelt-Pakete zu warten ist ein wenig wie Weihnachten.. 😉

Eingebaut habe ich den Keyer nicht wie zunächst vorgesehen in das Teko A2, weil es hier drin wirklich, wirklich eng geworden wäre, sondern in das „Plan-B-Gehäuse“ Hammond 1550W. Hier ist es deutlich geräumiger, und die Batterien können sehr einfach gewechselt werden.

Natürlich möchte ich nicht verschweigen, dass ich mich auch hier wieder selbst versucht habe auszutricksen: statt nur Taster zu bestellen, die normalerweise unterbrechen und erst beim Tasten schließen habe ich zwei dabei gehabt, die dauerhaft schließen und beim Drücken öffnen, was zu einem interessanten Verhalten des Keyers führte. Nach dem Fehler habe ich etwas länger gesucht als man vermuten würde, da er teilweise auf das Paddle reagiert hat.

Nach dem Austausch der Taster (so was hat man immer in Reserve, oder?) funktionierte dann alles einwandfrei.

Zum Glück ist ein verschließbarer Deckel drauf, so dass man sich um Schönheit nicht so sehr bemühen muss:

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In der Hektik der Urlaubsvorbereitung habe ich mich nicht mehr um ein 5k-Poti kümmern können. Da ich aber mit dem Gerät am Strand Betrieb machen wollte, habe ich das bereits gebohrte Loch mit einem „Blindtaster“ verschlossen.

Bei der nächsten Bestellung kommen dann noch lauter gleichfarbige Taster mit, die allesamt schließen. Wenn ich daran denke, hi 😉

Ein Hinweis: ich verschweige bewusst nicht die Probleme, die beim Bau auftraten, damit andere OMs davon profitieren können. Ich denke, so etwas passiert jedem beim Basteln. Aber die Fehler verschweigen können andere, Beispiele gibt es dafür im Netz genügend 😉

Wie man sieht, ist hier noch jede Menge Platz im Gehäuse, und die Versuchung liegt nahe, doch alles in ein kleineres zu quetschen. Ich werde es aus dem einfachen Grunde nicht tun, dass das Gehäuse im Betrieb die richtige Größe hatte. An irgendetwas muss man sich auch festhalten!

Eine sinnvolle Erweiterung für den heimischen Schreibtisch wäre aber, sämtliche Taster herauszuführen, so dass man diese direkt neben der Tastatur liegen hat..Spielerei! 🙂

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